Umbau / Sanierung Rathaus


Während nicht nur die Lenbachstraße, sowie der Lenbachplatz inmitten der Innenstadtsanierung umgestaltet wurde, begann am 29. Oktober 2018 auch der Umbau bzw. die Sanierung des Rathauses. 

Der Durchführungsbeschluss wurde vom Stadtrat nach längerem Prozess am 26.06.2018 gefasst. Darauf folgte die Baugenehmigung vom Landratsamt am 25. September 2018 und dem anschließenden Beginn im Oktober. Neben der Kostenberechnung für die Sanierung, die bei 8,4 Millionen Euro liegt, wurden auch Fördergelder der Bayerischen Landesstiftung, des Landratsamtes Neuburg-Schrobenhausen, dem Bezirk Oberbayern, des Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und dem Projektträger Jülich in Anspruch genommen.

Die Baumaßnahmen wurden im Januar 2022 beendet und Teile der Stadtverwaltung konnten zurück in ihre Büroräume ziehen.

Das seit 2017 denkmalgeschützte Rathaus steht seit 1969 zentral auf dem Lenbachplatz. Architektonische Qualität und hochwertige Details der 1960-er Jahre prägen das Bauwerk. Das Landesamt sieht den Bau von Architekt Peter Buddeberg als "einen herausragenden Bezugspunkt im Ensemble der Altstadt".

Der neue Baukörper übernimmt die frühere Form und die städtebauliche Lage des neugotischen Vorgängerbaus. Umbau und Sanierung bringen das Gebäude auf den heutigen technischen und energetischen Stand und sorgen für erhöhten Brandschutz und Barrierefreiheit. Bei der Gestaltung und der Technik wird einer in die Zukunft gerichteten Nutzung und der Bedeutung des Baudenkmals Rechnung getragen. Erhalten bleib der Grundriss, die Gebäudehöhe, die Fenster und die Bürogrößen.

Eine Auflage des Denkmalschutzes war die Umsetzung eines historischen Büros: Dieser Raum besteht zu großen Teilen aus dem ehemaligen Mobiliar, inklusive Einbauschränke und Heizungsverkleidung.

Neu gestaltet sowie vergrößert wurde der Sitzungssaal im zweiten Obergeschoss. Der Sitzungstisch bietet nunmehr Platz für 30 Stadträtinnen und Stadträte. Der Raum ist zudem mit der neusten Technik ausgestattet. Im Dachgeschoss wurde ein komplett neuer Büroraum geschaffen: Das Großraumbüro, auch "Open Space" genannt, ist unter anderem das neue Zuhause des Presse- und Öffentlichkeitsamtes.

Insgesamt bietet das Rathaus nun Platz für über 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die neben dem Bürgermeister miteinziehen durften.

Die neue Heizung wird über die Fernwärme versorgt und statt einer Klimaanlage wurde - wo möglich - eine Kühldecke, sowie eine effizientere Dämmung verbaut.

Neben neuen Türen haben auch 36.264 Meter Kabel ihren Platz gefunden, darunter auch die Glasfaserversorgung. Ein moderner Aufzug und nicht zu vergessen ein neues Storchennest auf dem Rathausdach wurden installiert.

Ein genauerer Einblick ist am Tag der Offenen Tür, welcher für den 26. März 2022 geplant ist, möglich.

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